Flanschbauarten für GUR

Die Standardausführung der Flansche der immuG Rohr + Schlauch GmbH entspricht den DIN-Normen. Gummirohre sind aber auch mit Flanschen nach ANSI, ASME und anderen Normen lieferbar. Als Flanschmaterial setzen wir neben Stahl andere metallische und nichtmetallische Werkstoffe ein.

Für die Rohrabschlüsse mit Losflansch bieten wir auch die Möglichkeit, geteilte Flansche zu beziehen. Diese gestatten das leichte Auswechseln von verbrauchten Rohren, ohne dass die manchmal sehr aufwändigen Flansche mit erneuert werden müssen. Das ist insbesondere nützlich bei Flanschen aus Sonderwerkstoffen oder solchen mit speziellen Abmessungen. Zu den Möglichkeiten der Flanschausführung nach individuellen Vorstellungen beraten wir unsere Kunden gerne.

Alle Flanschkonstruktionen werden nach vorn durch eine aus Seelengummi bestehende Dichtfläche abgeschlossen. In sie sind O-Ringe integriert, die eine sichere Abdichtung gegen andere immuG-Flansche gewährleistet. Auch gegenüber anderen Flanschwerkstoffen dichten sie ohne zusätzliche Dichtungen ab. Für die sichere Wirkung des Dichtungssystems sind bei der Montage unsere Einbauvorschriften einzuhalten.

Losflansch FL

Mehr dazu
Die Konstruktion des FL-Flansches hat sich seit vielen Jahren in allen Einsatzbereichen für Schläuche bewährt. Kennzeichnend ist für seinen Aufbau der Stahlring, um den die Druckträger herumgelegt sind. Diese Haltekonstruktion ist vollständig in Gummi eingebettet und füllt die Ausdrehung im hinterlegten Flansch vollständig aus. Beim Herstellungsprozeß ist der Flansch die Form für den gummiummantelten Haltering, so ergibt sich eine absolut spielfreie Kraftübertragung vom Flansch zum Druckträgergewebe des Schlauches. Die Konstruktion hat sich bis zu höchsten Drücken bewährt, sie wird standardmäßig von der immuG Rohr + Schlauch GmbH bis zum ND 65 verwendet. Der FL-Flansch ist universell einsetzbar und ist durch die freie Drehbarkeit des Flansches leicht montierbar. Dazu trägt auch das geringe Gewicht der Konstruktion bei.

Losflansch FLR

Mehr dazu
Die Flanschbauart FLR ist eine Weiterentwicklung des Losflanschsystem FL mit festerer Dichtwulst. Konstruktiv unterscheidet sie sich durch eine Metallronde, die auf dem Gewebepaket aufliegt. Dadurch wird die Wulst stabilisiert und kann mit höheren Anzugsmomenten montiert werden als der FL-Flansch. Die Bauart FLR eignet sich insbesondere auch für die Verbindung mit Stahl- oder Kunststoffflanschen.

Festflansch FR

Mehr dazu
Im FR-Flansch werden die auf die Textilverstärkung des Schlauches wirkenden Kräfte direkt auf den Flansch übertragen. Die Führung der Textillagen zwischen Flansch und Ronde dient der Fixierung der Textillagen. Die große Dichtfläche aus Seelenmaterial mit eingearbeiteten O-Ringen macht diesen Flansch unempfindlich gegen Verkantungen bei der Montage.

Schläuche mit FR-Flansch eignen sich daher besonders gut für die Montage unter rauhen und räumlich ungünstigen sowie beengten Verhältnissen.

Flanscherweiterung EF

Mehr dazu
Ein besonderer Problembereich bei der Förderung stark schleißender Suspensionen ist der Übergang von metallischen zu Gummileitungen, wie er beispielsweise an der Schnittstelle Pumpe – Rohrleitung auftritt. Der Verschleiß weitet die Innendurchmesser der Pumpenanschlußflansche auf, so dass maßhaltige, neu angebaute Gummiteile sehr schnell im Flanschbereich zerstört werden.

Zur Lösung dieses Problems wurde die Flanschbauart EF (expandierter Flansch) entwickelt, bei der eine Verschleißreserve im Flanschbereich zur Verfügung steht, die Flanschexpansion beträgt im Normalfall ein bis zwei Nennweitensprünge. Das Fördergut trägt sie so lange ab, bis sich ein Strömungskanal gebildet hat, der dem Verschleißbild auf der Pumpenseite entspricht. Der textile Druckträger wird dabei nicht angegriffen. Die Bauteile mit dem EF – Flansch erreichen so die Standzeiten, die sonst mit unseren Normalflanschen an neuen Pumpen erzielt werden.

Zum Lieferumfang gehört der hinter den Pumpenflansch gelegte geteilte Hilfsflansch, der in der Zeichnung schematisch dargestellt ist und an die realen Verhältnisse beim Kunden angepaßt ausgeführt wird. Anstelle der Hilfsflansche können auch Adapterplatten verwendet werden, die so mit einer Gummieinlage versehen sind, dass sie auch die Verschleißreserve aufweisen. Sie werden ebenfalls mitgeliefert.

Die Ausrüstung EF wird bevorzugt an den Bauteilen des GUR – Sytems verwendet, sie ist aber auch für Schläuche geeignet.

Losflansch FL
Mehr dazu
Die Konstruktion des FL-Flansches hat sich seit vielen Jahren in allen Einsatzbereichen für Schläuche bewährt. Kennzeichnend ist für seinen Aufbau der Stahlring, um den die Druckträger herumgelegt sind. Diese Haltekonstruktion ist vollständig in Gummi eingebettet und füllt die Ausdrehung im hinterlegten Flansch vollständig aus. Beim Herstellungsprozeß ist der Flansch die Form für den gummiummantelten Haltering, so ergibt sich eine absolut spielfreie Kraftübertragung vom Flansch zum Druckträgergewebe des Schlauches. Die Konstruktion hat sich bis zu höchsten Drücken bewährt, sie wird standardmäßig von der immuG Rohr + Schlauch GmbH bis zum ND 65 verwendet. Der FL-Flansch ist universell einsetzbar und ist durch die freie Drehbarkeit des Flansches leicht montierbar. Dazu trägt auch das geringe Gewicht der Konstruktion bei.
Losflansch FLR
Mehr dazu
Die Flanschbauart FLR ist eine Weiterentwicklung des Losflanschsystem FL mit festerer Dichtwulst. Konstruktiv unterscheidet sie sich durch eine Metallronde, die auf dem Gewebepaket aufliegt. Dadurch wird die Wulst stabilisiert und kann mit höheren Anzugsmomenten montiert werden als der FL-Flansch. Die Bauart FLR eignet sich insbesondere auch für die Verbindung mit Stahl- oder Kunststoffflanschen.
Festflansch FR
Mehr dazu
Im FR-Flansch werden die auf die Textilverstärkung des Schlauches wirkenden Kräfte direkt auf den Flansch übertragen. Die Führung der Textillagen zwischen Flansch und Ronde dient der Fixierung der Textillagen. Die große Dichtfläche aus Seelenmaterial mit eingearbeiteten O-Ringen macht diesen Flansch unempfindlich gegen Verkantungen bei der Montage.

Schläuche mit FR-Flansch eignen sich daher besonders gut für die Montage unter rauhen und räumlich ungünstigen sowie beengten Verhältnissen.

Flanscherweiterung EF
Mehr dazu
Ein besonderer Problembereich bei der Förderung stark schleißender Suspensionen ist der Übergang von metallischen zu Gummileitungen, wie er beispielsweise an der Schnittstelle Pumpe – Rohrleitung auftritt. Der Verschleiß weitet die Innendurchmesser der Pumpenanschlußflansche auf, so dass maßhaltige, neu angebaute Gummiteile sehr schnell im Flanschbereich zerstört werden.

Zur Lösung dieses Problems wurde die Flanschbauart EF (expandierter Flansch) entwickelt, bei der eine Verschleißreserve im Flanschbereich zur Verfügung steht, die Flanschexpansion beträgt im Normalfall ein bis zwei Nennweitensprünge. Das Fördergut trägt sie so lange ab, bis sich ein Strömungskanal gebildet hat, der dem Verschleißbild auf der Pumpenseite entspricht. Der textile Druckträger wird dabei nicht angegriffen. Die Bauteile mit dem EF – Flansch erreichen so die Standzeiten, die sonst mit unseren Normalflanschen an neuen Pumpen erzielt werden.

Zum Lieferumfang gehört der hinter den Pumpenflansch gelegte geteilte Hilfsflansch, der in der Zeichnung schematisch dargestellt ist und an die realen Verhältnisse beim Kunden angepaßt ausgeführt wird. Anstelle der Hilfsflansche können auch Adapterplatten verwendet werden, die so mit einer Gummieinlage versehen sind, dass sie auch die Verschleißreserve aufweisen. Sie werden ebenfalls mitgeliefert.

Die Ausrüstung EF wird bevorzugt an den Bauteilen des GUR – Sytems verwendet, sie ist aber auch für Schläuche geeignet.